Samuel Schmid geht, wer folgt ihm als Verteidigungsminister? Seit der Bekanntgabe des RĂŒcktritts am Montag findet ein grosses RĂ€tselraten in den Medien statt.
Will man mit dem bisherigen System - und dafĂŒr spricht einiges - weiterkutschieren, wĂ€re die Reihe wieder an der SVP, denn als wĂ€hlerstĂ€rkste Partei ist sie mit 0 Bundesratssitzen stark untervertreten. Diesen Anspruch hat sie auch schon angemeldet, Opposition im Schweizer System ist bei dieser ParteistĂ€rke eben doch nur eine Notlösung. Einen Kandidaten genannt hat die SVP-Parteileitung noch nicht. Jetzt wird der Dienstweg eingehalten, sprich die Nominationen aus den Kantonalparteien abgewartet, hat sich die Parteileitung doch vor wenigen Wochen am Versuch der vorzeitigen Nomination Christoph Blochers als Bundesratskandidat die Finger verbrannt. Oder war das KalkĂŒl?
Ohne hier eine Verschwörungstheorie aufstellen zu wollen: Blocher hÀtte gar nie ernsthaft nominiert werden sollen. Auch der Parteileitung ist klar, dass er kaum Wahlchancen hÀtte, die Provokation wÀre zu gross. Wieso also Blocher androhen? Weil dann der Aufschrei bei den anderen Parteien so gross ist, dass sie praktisch jeden anderen Kandidaten, auch Hardliner, akzeptieren. Der SVP stehen einige valable Kandidaten zur Auswahl, und gewÀhlt werden wird einer, der weitgehend die aktuelle Parteilinie vertritt. Was auch völlig richtig ist.
2005 wurde in den Eidgenössischen RĂ€ten die Abschaffung der GewissensprĂŒfung thematisiert (siehe hier). Ende 2006 erhielt der Bundesrat den Auftrag, das Zivildienstgesetz anzupassen. Das Zulassungsverfahren sollte weniger aufwĂ€ndig und billiger und der Tatbeweis (Bereitschaft, mehr Diensttage zu leisten) berĂŒcksichtigt werden (siehe hier).
Gestern nun hat der Bundesrat drei Varianten in die Vernehmlassung geschickt (siehe Medienmitteilung).
Der Tatbeweis, wie er heute existiert (Zivildienst dauert 1.5 Mal lĂ€nger als MilitĂ€rdienst), genĂŒgt.
Der Tatbeweis wird auf 1.8 Mal MilitÀrdienst verlÀngert.
“Verfahrensvereinfachung”: Gesuch (wie heute) genĂŒgt, Anhörung nur in AusnahmefĂ€llen (heute obligatorisch).
Es ist zu hoffen, dass die erste Variante umgesetzt wird. Die Reform ist ĂŒberfĂ€llig, GewissensprĂŒfung und noch lĂ€ngerer Zivildienst sind heute kaum mehr zu begrĂŒnden und deshalb reine Schikane (wurde in den hier verlinkten BeitrĂ€gen bereits thematisiert). Die Varianten zwei und drei sind mut- bzw. sinnlos und verkĂŒrzen nur die Zeitspanne bis zur nĂ€chsten Reform.
Web 2.0? Crowdsourcing? Social Bookmarking? Was das alles ist, verklĂ€rt der “UnmĂŒndige Leser”, Selbstdarsteller und ehemaliger “20Minuten”-Verehrer, in seinem “grossen Web-2.0-Glossar” auf Medienspiegel.ch. Viel Erfolg beim stinkreich werden!
Nachdem am 24. Mai Tamedia die Berner Espace Media Groupe ĂŒbernommen hat (siehe hier) kommt es in der Folge zu einer weiteren Verschiebung: Die Freie Presse Holding (NZZ) stösst ihren 40 Prozent-Anteil am “Bund” ab.
Der Bund Verlag, der die Zeitung Der Bund herausgibt, geht zu 100 Prozent an die Espace Media Groupe ĂŒber. Die NZZ-Gruppe verkauft Ihre Minderheitsbeteiligung von 40 Prozent. In der Folge ĂŒbernimmt die Espace Media Groupe auch die von der Publigroupe gehaltenen 20 Prozent des Aktienkapitals. Ausgelöst habe diese VerĂ€nderung die bevorstehende Ăbernahme der Espace durch die Tamedia, heisst es in einer Mitteilung der Freie Presse Holding.
schreiben Klein Report und persoenlich.com.
Mit diesem Schritt löst auch Espace-Chef Charles von Graffenried den bisherigen VerwaltungsratsprÀsidenten des Bund Verlags, Berner StÀnderat Hans Lauri, ab.
Die Ăbernahme bedeutet eine weitere GefĂ€hrdung des “Berner Modells”, auch wenn das Konzept laut der Espace Media Groupe weitergefĂŒhrt werden soll.
Nachtrag vom 27.6.:
Charles von Graffenried wendet sich auf der heutigen “Bund”-Frontseite an die Leser. Dort steht:
Der «Bund» wird unter wirtschaftlichen und publizistischen Kriterien weitergefĂŒhrt. Eine Quersubventionierung wird jedoch, das habe ich stets betont, nicht in Frage kommen.
Das heisst: Der “Bund” bleibt erhalten, solange er schwarze Zahlen schreibt. Dass von Graffenried dem “Bund” - Traditionsblatt hin oder her - den Stecker ziehen wird, sollte er wieder in die roten Zahlen rutschen, ist wohl klar. Wirtschaftliches KalkĂŒl geht allfĂ€lligen SentimentalitĂ€ten vor, sonst hĂ€tte er sein Familienunternehmen, die Espace Media Groupe, nicht an Tamedia verscherbelt.
“Bund”-Chefredaktor Artur K. Vogel gibt sich in der heutigen NZZ (Artikel online nicht verfĂŒgbar) von ebendieser Gruppe enttĂ€uscht. Er bedauert auch, “dass nun die Idee einer redaktionellen Kooperation mit den regionalen BlĂ€ttern der NZZ-Gruppe entfalle”. Laut NZZ teilen Vogel und von Graffenried die Meindung, “dass das «Berner Modell» nicht mit den neuen Besitzern stehe oder falle”. Das wird sich weisen, wenn die Wettbewerbskommission ihre Entscheidung getroffen hat.
Artikel im “Bund“.
Die bloggenden Medienbeobachter geben sich pessimistisch: 1, 2, 3.
Nachdem NZZ und “NZZ am Sonntag” ihre Leser seit dem Februar 2007 monatlich mit einem Luxus-Magazin beglĂŒcken (”Z - Die schönen Seiten“; Reaktion bei Blattkritik.ch), zieht jetzt auch die Espace Media Groupe nach.
“LebensArt - Das Luxus- und Lifestyle-Magazin der Espace Media Groupe” wurde letzte Woche erstmals den Espace-Tageszeitungen beigelegt. Und segelte bei den meisten Lesern wohl kaum beachtet ins Altpapier. Denn es kommt nicht daher wie ein Luxus-Magazin sondern wie ein billiges Werbeheftchen. Schlecht bei der NZZ abgeschaut hat man auch beim Inhalt: völlig Plump reiht sich Werbung an kaum als solche erkennbare Publireportagen an “redaktionellen” Inhalt. Ganz passend schreibt auch gleich der Anzeigenleiter Matthias O. HĂŒtköper das Editorial und verspricht uns mit dem Magazin eine “unterhaltsame ‘WundertĂŒte’”. Was das heisst, wird bald klar: In der TĂŒte finden sich Kraut und RĂŒben quer durcheinander, halt alles, was in ein Luxus- und Lifestyle-SĂŒppchen passen könnte.
Fazit: FĂŒrchterlich. Wenn es jedoch zur Quersubventionierung der Tageszeitungen beitrĂ€gt nehme ich das gerne in Kauf und lege das Magazin jeweils behutsam ins Altpapier.
Die Anzeigenleitung Redaktion hat bis zum Herbst Zeit sich in der Gestaltung eines werbefreundlichen Umfelds weiter zu ĂŒben, dann ist nĂ€mlich die nĂ€chste “WundertĂŒte” angedroht.
FĂŒr ein Stimmrecht ab Geburt plĂ€diert Beat Kappeler heute in der “NZZ am Sonntag“.
Die Idee: Um eine “Generationen-Diktatur” der Alten ĂŒber die Jungen zu verhindern (die ĂŒber 55-JĂ€hrigen bilden bald die Mehrheit der Stimmberechtigten), soll nicht das Stimmrecht der Alten eingeschrĂ€nkt, sondern jenem der Jungen mehr Gewicht verliehen werden. Dies geschieht durch ein Stimmrecht ab der Geburt, welches bis zur VolljĂ€hrigkeit der Kinder den Eltern zufĂ€llt.
Eine interessante Idee, allerdings nicht unproblematisch. Das Prinzip “ein Mensch - eine Stimme” ist zwar scheinbar gewĂ€hrleistet. Jedoch sind es trotzdem die Eltern, die theoretisch mehrere Stimmen (fĂŒr jedes Kind eine) auf sich vereinigen. Das wiederum fĂŒhrt de facto zu einer EinschrĂ€nkung des Stimmrechts aller kinderlosen BĂŒrger. Ausserdem sind die Eltern zu zweit: Die Entscheidung, wie das Stimmrecht im konkreten Fall angewendet wird, dĂŒrfte auch nicht problemlos sein.
Demokratische Prinzipien hin oder her: Die Schweizer StimmbĂŒrger wĂŒrden eine solche Vorlage nicht akzeptieren.
Das Stimmrecht ab 16 Jahren hĂ€lt Kappeler fĂŒr sinnlos. “(…) Ohne Stimmrechtsalter 16 mĂŒsste man sich vielleicht doch auch einmal ernsthaft mit der Abschaffung des Schmusefachs «Natur - Mensch - Mitwelt» befassen. Die Volksschule böte dann wieder Staatskunde, Geschichte und Geografie als FĂ€cher an, mit klaren Zielen und Methoden. Damit bekĂ€me das Land wieder StaatsbĂŒrger und hĂ€tte nicht nur einige wenige politisch FrĂŒhreife, die mit 16 Jahren auch wirklich an die Urne gehen, wĂ€hrend der grosse Rest es bleiben lĂ€sst, weil er kaum etwas von Politik und vom Funktionieren des Staates versteht. GrundsĂ€tzlicher staatsbĂŒrgerlicher Unterricht durch die Lehrer ist besser als jener durch die Politiker-Propaganda zu einzelnen Abstimmungsvorlagen.”
Ăber das Vorhaben wird noch die Wettbewerbskommission zu befinden haben.
Etwas Hintergrund (Medien-Junkies können hier aufhören zu lesen):
Zur ZĂŒrcher Tamedia gehören u.a. ganz oder Teilweise: Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, Thurgauer Zeitung, Tagblatt der Stadt ZĂŒrich, 20 Minuten, Sonntagszeitung, Facts, Schweizer Familie, Annabelle, Finanz und Wirtschaft, Tele ZĂŒri, Radio 24 und Radio Basilisk.
Zur Berner Espace Media Groupe gehören u.a. ganz oder Teilweise: Berner Zeitung, Bund, Thuner Tagblatt, Solothurner Tagblatt, 20 Minuten, Berner BÀr, Berner OberlÀnder, Tele BÀrn, Capital FM, Canal 3, espace.ch.
(Radio Basilisk und Canal 3 sollen nun verkauft werden, da das neue Radio- und TV-Gesetz die Zahl der privaten Radio-Konzessionen je Anbieter auf zwei Sender beschrÀnkt (Klein Report).)
Die Fusion, die aus ökonomischer Sicht durchaus Sinn macht (”Nutzung von Synergien” heisst im Klartext mehr Umsatz mit weniger Aufwand), ist aus publizistischer Perspektive bedenklich. Die Konzentration in der Medienbranche auf wenige, grosse VerlagshĂ€user, wie das in der Schweiz der Fall ist (NZZ, Tamedia, Ringier, Basler Zeitung Medien, Espace Media Groupe, Edipresse SA, AZ Medien AG, SĂŒdostschweiz Mediengruppe), ist ein Aspekt der sogenannten “Ăkonomisierung” in der Medienlandschaft. Weitere Schlagworte, die in den Bereich der Ăkonomisierung fallen, sind etwa Orientierung an der Werbewirtschaft, Massen- und Zielgruppenorientierung, Boulevardisierung und Entertainisierung, Standardisierung etc. Der Zusammenschluss lĂ€uft dem Ideal der Meinungsvielfalt und der UnabhĂ€ngigkeit der Medien zuwider. Auch aus demokratietheoretischer Sicht ist dies bedauerlich. Die Entwicklung ist jedoch nicht aufzuhalten, da die Marktlogik publizistische Ideale dominiert.
Was die Berner Zeitungsleser in diesem Zusammenhang interessieren dĂŒrfte ist die Zukunft des “Berner Modells”. Die Bezeichnung steht fĂŒr die Existenz der beiden Tageszeitungen “Berner Zeitung” und “Der Bund” mit unabhĂ€ngigen Redaktionen unter demselben Verlagsdach. Wie lange sich die Espace Media Groupe die zwei sich konkurrierenden Redaktionen im eigenen Haus nach der nun folgenden Umstrukturierung noch leisten will, dĂŒrfte nun wieder in den Vordergrund der Debatte rĂŒcken.
Nachtrag: GesprĂ€ch mit Ottfried Jarren, Medienwissenschafter an der Uni ZĂŒrich, im “Echo der Zeit“.
Parvez ist einer der bekanntesten Instrumentalisten Indiens. Er spielt seine Sitar in der Tradition der Etawah Gharana, einem melodiösen, bengalischen Stil. Obwohl, wie ich finde, klassische indische Musik vorallem live fasziniert, lohnt es sich doch dem Meister gemĂŒtlich zuhause Gehör zu schenken.
Chronik der kirgisischen Geschichte - Teil 3 [alle anzeigen]
Am 29. MĂ€rz ernannte PrĂ€sident Kurmanbek Bakijew ĂŒberraschend den FĂŒhrer der oppositionellen Sozialdemokratischen Partei, Almazbek Atambayev, zum MinisterprĂ€sidenten. Dessen VorgĂ€nger Asim Issabekow war nach nur knapp zwei Monaten im Amt zurĂŒckgetreten. Der neue MinisterprĂ€sident wurde am Tag darauf vom Parlament bestĂ€tigt.
Diese und einige andere Massnahmen Bakijews, die Opposition zu besĂ€nftigen, reichen jener jedoch nicht aus. âFor Reformsâ, eine der drei grossen Oppositionsgruppen, welcher der neue Premierminister Atambayev vorsteht, hĂ€lt weiter an ihrer Hauptforderung fest: Eine neue Verfassung, welche die Macht des PrĂ€sidenten deutlich einschrĂ€nkt.
Die mittlerweile grösste Oppositionsgruppe, die âUnited Front for a Decent Future for Kyrgyzstanâ, welche der frĂŒhere Premierminister Felix Kulow nach seinem RĂŒcktritt im vergangenen Dezember organisierte, geht mit ihren Forderungen weiter: Sie will PrĂ€sident Bakijew zum RĂŒcktritt zwingen und vorgezogene Neuwahlen erreichen. Dazu wurden ab dem 5. April ein Hungerstreik und unbegrenzte Protestaktionen durchgefĂŒhrt, die bis zum Einlenken des PrĂ€sidenten andauern sollen.
Die vereinigte Opposition hat ihre KrĂ€fte jedoch offenbar ĂŒberschĂ€tzt. Die von ihr erwartete Zahl der Demonstranten viel mit etwa 10′000 Menschen in Bishkek relativ mager aus, und es wurden immer weniger. Der Hungerstreik wurde beendet. Laut Giorgio Fiacconi von der âTimes of Central Asiaâ hat eine wachsende Anzahl der Kirgisen genug von den andauernden Unruhen und will einfach StabilitĂ€t und Ordnung. Ausserdem sei die öffentliche Meinung von Kulow im Sinken begriffen. Der OppositionsfĂŒhrer wurde anfangs Jahr zwei Mal vom Parlament als Premierminister zurĂŒckgewiesen; auch sei fraglich, ob Kulow, welcher mehr als anderthalb Jahre der aktuellen Regierung angehört hatte, der richtige Mann an der Spitze einer neuen Regierung wĂ€re.
Nach zwei Wochen friedlicher Proteste kam es in Bishkek zu Zusammenstössen zwischen den Demonstranten und den SicherheitskrĂ€ften. Die Opposition wirft der Regierung vor, die Eskalation ausgelöst zu haben, die Entwicklung könnte jedoch selbstverschuldet sein. Dazu Marcus Bensmann, Korrespondent fĂŒr die NZZ und Radio DRS: âUm den erlahmenden Protesten etwas mehr Dynamik zu verleihen wurden aus den angrenzenden Dörfern tausend junge MĂ€nner rangekarrt.â Die OppositionsfĂŒhrer verloren die Kontrolle, die MĂ€nner randalierten und gaben so der Regierung einen Grund, die Proteste mit Gewalt aufzulösen.
Die Konsequenzen dieser Aktion sieht Bensmann dĂŒster: Der selbst erbrachte Beweis der Machtlosigkeit der Opposition erlaube Bakijew und seinen Gefolgsleuten, nicht nur gegen die Opposition sondern vielleicht auch gegen die freie Presse in Kirgistan durchzugreifen. Dies hĂ€tte fĂŒr ganz Zentralasien sehr dunkle Konsequenzen: Kirgistan könnte als einzige Alternative zu den autokratischen Staaten in Zentralasien verloren gehen.
Den jĂŒngsten ZugestĂ€ndnisse der Regierung kann Bensmann nicht viel abgewinnen: Mit einem schwachen Gegner lasse sich gut reden; die Regierung wĂŒrde versuchen, die Opposition mehr zu spalten, moderate Politiker ins Boot zu holen, die radikalen KrĂ€fte zu isolieren und ihre Macht weiter auszubauen.
In der “Times of Central Asia” prophezeit ein OppositionsfĂŒhrer ein Andauern der Proteste auf unabsehbare Zeit, da dies der einzige Weg sei, die Regierung zu politischen Reformen zu zwingen.
Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur â24.kgâ gab Felix Kulow am 27. April an einer Pressekonferenz bekannt, Bakijew habe sein vorlĂ€ufiges EinverstĂ€ndnis zu vorgezogenen Neuwahlen gegeben. Er sei bereit, in einem bis anderthalb Jahren zurĂŒckzutreten. Kulow selbst ist nicht sicher, ob der PrĂ€sident sein Wort halten wird. Die Meldung ist von der Regierung nicht bestĂ€tigt.
Quellen: Times of Central Asia (Weekly News Update vom 30.3./5.4./19.4./26.4.); NZZ (30.3./10.4./11.4./21.4.); AP (11.4.); âRadio Free Europe/Radio Libertyâ (11.4.); âEcho der Zeitâ (20.4.); â24.kgâ (27.4.)
Ja, es war ein fantastisches Konzert am Sonntag in ZĂŒrich. Dylan spielt wieder Gitarre, haut in Tasten, bedient sich seiner Mundharmonika und singt (ja, singt, fĂŒr alle Zweifler unter euch) herzergreifend scherbelnd, krĂ€chzend, aber immer ĂŒberzeugend. “Tangled Up In Blue” war eines meiner Highlights. Deshalb hier, nur so zur Feier des Tages, eine “leicht” Ă€ltere (1975) Live-Version:
Zwei ganze Seiten (inkl. Hauptschlagzeile auf der Front) widmet die “NZZ am Sonntag” heute Christoph Blocher. Im Krimi-Stil wickelt Luzi Bernet (seines Zeichens stellvertretender Chefredaktor des Blattes) die Geschichte der Vorbereitungen zur Wahl Blochers auf, und er gibt dem personalisierten Epos den Titel “Operation Hannibal“. Urs Paul Engeler von der “Weltwoche” hĂ€tte es nicht packender erzĂ€hlen können.